AUSSTELLUNGEN 2019

ANNA MARGRIT ANNEN

18.1.2019 – 10.2.2019

Die Bilder der Luzerner Malerin Anna Margrit Annen schaffen eine eigene Bildwirklichkeit. Sie machen die Räumlichkeit des menschlichen Daseins zum Thema und zeigen kleine und grosse Orte in ausgeprägter Farbigkeit und formaler Ausprägung. Man kann diese Kunst als faszinierendes Experiment des Sehens bezeichnen, aber auch des Nachdenkens über unser Dasein in der Welt.



ROMUALD ETTER

15.3.2019 – 7.4.2019

Romuald Etter geht einen besonderen künstlerischen Weg. Er verwendet Glas als Bildträger und  erfindet immer wieder neue Ausdrucksformen: von der Applikation von Deko-Stoffen und dem Einsatz von Siebdruckmotiven bis zur Verwendung von speziellen Pigmenten, die alte Vergoldungstechniken in Erinnerung rufen. In der Ausstellung in der Galerie Kriens kann man diese Vielschichtigkeit in der Begegnung des in Kriens wohnenden Künstlers mit der Welt erfahren.


RUTH RIEDER

10.5.2019 – 2.6.2019

Ruth Rieder bewegt sich zwischen Malerei und Zeichnung. 

Lineare, organische Strukturen überlagern sich. Pflanzen inspirieren zu Zeichnungen und dienen wiederum als Vorlage für grossformatige, farbige Malerei.

Neuerdings fügen sich auch Fragmente aus analogen Fotografien in die Zeichnungen und somit landschaftsähnliche Elemente ins Bild.



GRUPPENAUSSTELLUNG

7.6.2019 – 30.6.2019

au contraire

Daniel Häller, Jennifer Kuhn, Edward Wright:

Eine Malerin und zwei Maler, die in den Ateliers über der Galerie Kriens arbeiten, erhalten die Möglichkeit, ihre teils sehr gegensätzlichen Arbeiten gemeinsam ein Stockwerk tiefer auszustellen. Die Ausstellung mit dem Titel «au contraire» macht die Brüche und die Verbindungen der von den drei Kunstschaffenden gemeinsam ausgewählten Arbeiten sichtbar. Die Bilder lassen Erlebtes und Experimentelles erfahren. Die teils überraschende Gruppierung der Malereien verstärkt den prozessualen, installativen Charakter der Ausstellung.


ALOIS HERMANN

30.8.2019 – 22.9.2019

Das Holz ist das Material des Künstlers Alois Hermann. Seine Holzschnitte und Skulpturen sind Ausdruck von natürlichen Formen und menschlichen Begegnungen. In der Krienser Ausstellung bekommen die Figuren ein Eigenleben. Sie tragen ein Geheimnis in sich und machen ihr Wesen erfahrbar. Es geht Alois Hermann nicht um ein genaues Abbild im Äusseren, sondern um innere Resonanz und emotionale Betroffenheit.



GABRIELA SCHOENENBERGER

18.10.2019 – 10.11.2019

Die Linien, die Gabriela Schoenenberger aufs Papier setzt, zusammengedrängt in rhythmischer Schraffur, verwischt in wolkigen Schatten oder in Punkterastern aufgelöst, sind keine Hilfsmittel, um Gegenstände oder Ansichten zu vergegenwärtigen. Es sind Spuren, zu denen Wahrgenommenes gerinnt, und die selbst wieder Stoff für die Wahrnehmung schaffen. Das Sehen formt Nachbilder, die an Landschaften erinnern mögen oder an Architektonisches: Diese Zeichnungen öffnen das Auge für das Werden der Bilder.


IRMA INEICHEN

22.11.2019 – 15.12.2019

Irma Ineichen malt Räume und Landschaften nicht nach der äusseren Realität. Sie stilisiert und rhythmisiert sie, ordnet die räumlichen Verhältnisse neu, schafft Spannungen, Durch- und Ausblicke. Den Bildern haftet oft etwas Fremdartiges, Rätselhaftes an, sie scheinen der Gegenwart entrückt, in einen zeitlosen Raum. Dies ist in der Krienser Ausstellung in besonderer Weise zu entdecken und zu erfahren.



AUSSTELLUNGEN 2020

VERA ROTHAMEL

17.1.2020 – 9.2.2020

Vera Rothamel lässt Durchsichtigkeit und Undurchsichtigkeit gegeneinander spielen. Bewegt, niemals statisch geht die Malerei dem Denken voraus. Vom Farbstich getroffen, von Formen geprägt, von fliessenden Farberuptionen gefesselt, brennen sich immer neue Pfade ins Bewusstsein, man will sie greifen und festhalten, weil sie erzählen und erinnern. Sie pflanzen flüchtige Spuren, Assoziationen und fragmentarische Augenblicke auf die Leinwand. Ungegenständliches wird figurativ oder umgekehrt.