Covid-19

 

Vernissage, Künstlergespräch, Finissage: 2G-Zertifikat ab 16 Jahren;

Regulärer Ausstellungsbetrieb: Maskenpflicht


Thomas Krempke

14. Januar – 6. Februar 2022


Das Projekt von Thomas Krempke wurde unterstützt von:


ES REGNET IN TIRANA

Ein fotografischer work in progress

 

Seit mehr als einem Jahr arbeitet Thomas Krempke an dem fotografisch-literarischen Langzeitprojekt «Enderr! – Vom Versuch, Albaner zu werden.» Für dieses Projekt hat er ein Stipendium der Stiftung Landis & Gyr erhalten. «Enderr» ist albanisch und heisst Traum, gemeint ist der Traum vom Weggehen und Verreisen, in beide Richtungen, deren Traum von Migration und der unsrige, touristische. Dort, wo sich diese beiden Träume kreuzen, lotet das Projekt «Enderr!» Vorstellungs- und Bildwelten aus. 

 

Die nächste Etappe dieses work in progress ist in der Ausstellung in der Galerie Kriens vom 14. Januar bis 6. Februar zu sehen.

 

«Ich trank schwarzen Fernet, lauschte dem Rauschen der Klimaanlage und dachte an die vergangenen Tage zurück. Ich war völlig erschöpft. Ich wollte schon weg. Albanien ist Erschöpfung. Erholung gibt es nicht, weil man niemals allein ist. Sogar in dem klimatisierten, stillen, leeren Hotel ist die Einsamkeit nur Trug, weil man sich in Gedanken mit ihm, mit Albanien, beschäftigt. Seinen Kerlen, seinem Gestank, seinem Uralter, seiner Schönheit, seinem Dasein, seinem Wahn. In Bajram Curri oder in Kukës kannst du dir nicht einfach sagen: ‹Jetzt werde ich an etwas anderes denken, zum Beispiel an meine Kindheit.› Das klappt nicht. Wenn du nach Albanien kommst, kannst du an nichts anderes mehr denken.»

 

Aus: Andrzej Stasiuk, «Tagebuch danach geschrieben»

 

 >> Thomas Krempke

KAMINRAUM

WAS DU NICHT SIEHST

Ein partizipatives Kunstprojekt der Jugendanimation Kriens

 

Projektleitung: Benjamin Heller

Schnitt: Jan Ciallella

Von und mit: Baran Isbilir, Massimo Küper, Himani Scheller, Lucia Nussbaumer, Nils Lendi, Yhawach Ulkiar, Ramon Sigrist

 

Das partizipative Kunstprojekt «Was du nicht siehst» geht spielerisch der Frage nach, was es bedeutet, heute ‘jugendlich’ zu sein.

Über mehrere Monate haben Jugendliche in Zusammenarbeit mit dem Künstler Benjamin Heller Videos gedreht und diese zu einer Videoinstallation verarbeitet. In der Themenwahl sowie Umsetzung der Videos waren die Jugendlichen frei. Die entstandenen Clips werden ergänzt mit Gedanken, Interviews und Textfragmenten, die den Entstehungsprozess des Projektes sichtbar machen.

Was interessiert mich eigentlich? Was ist mir wichtig? Was will ich aus meinem Leben zeigen, und was nicht? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die Jugendlichen auseinander, um gemeinsam künstlerisch tätig zu werden.

Das Projekt zeigt verschiedene, selbstgewählte Blickwinkel auf die Lebenswelt der Jugendlichen und eröffnet Perspektiven, die Erwachsenen oft fehlen.

 

>> Benjamin Heller


Das Projekt der Jugendanimation wurde unterstützt von:




Vernissage

Freitag, 14. Januar

19–21 Uhr

Apéro mit albanischen Köstlichkeiten 
vom Verein Migration – Kriens integriert

 

2G-Zertifikatspflicht (ab 16 Jahren)


Künstlergespräch

SO, 23. Januar

14 Uhr

Thomas Krempke und Stephan Wittmer

 

2G-Zertifikatspflicht (ab 16 Jahren)


Finissage

SO, 6. Februar

15 Uhr

Lesung der albanischen Schriftstellerin Luljeta Lleshanaku

 

2G-Zertifikatspflicht (ab 16 Jahren)

 

Ausstellung geöffnet ab 14 Uhr



Öffnungszeiten

MI/SA/SO

14–18 Uhr

 

Freier Eintritt

Maskenpflicht





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